'Ceylon Tea', ein Name, der in jedem Besucher seinen Widerhall findet. Ein Besuch in Sri Lanka wäre daher nicht komplett, ohne die geschätzte Reise des gepflückten glänzenden Blattes zum getrockneten Blatt zu erleben, das die perfekte Tasse Tee aufbrüht.
Highlights
Übersicht
Kandy, der Geburtsort des Ceylon-Tees, ist seit alters her die administrative Hauptstadt für den Teeproduktion. Schon zu Zeiten, als moderne Transportmittel und Straßen kaum vorhanden waren, erwiesen sich die klimatischen Bedingungen in Kandy aufgrund seiner höheren Lage in den Hügeln als ideal für den Teeanbau. Die britische Kolonialmacht wandelte viele Gebiete in Teeplantagen um und initiierte so die Teeproduktion in Sri Lanka. Die erste Teepflanze wurde aus China in das Land gebracht und im Royal Botanical Garden in Peradeniya gepflanzt. Von Kandy aus breitete sich der Teeanbau in Regionen wie Nuwara Eliya, Hatton, Haputale, Hantane und Bandarawela aus, wodurch die Teeproduktion auch nach der Unabhängigkeit Sri Lankas rapide zunahm und das Land zu einem der größten Teeerzeuger der Welt wurde.
Der Tee, der in den Plantagen der britischen Kolonialherren angebaut wird, besteht aus zwergwüchsigen Bäumen, die durch regelmäßiges Anbau und Beschneiden auf eine Höhe von 1,5 Metern gehalten werden, um eine gleichmäßige Ebene zu bilden, die als Pflücktisch bezeichnet wird. Dies ermöglicht Tausenden von Tee-Pflückern, die Blätter zu pflücken. Es handelt sich um junge Blätter und Knospen, die mit einem leichten silbernen Flaum bedeckt sind, daher stammt der Name "Pekoe" vom chinesischen Wort "Pak-Ho", was "feines Haar" oder "Flaum" bedeutet. Diese Blätter und Knospen werden dann zur Weiterverarbeitung in die Fabriken geschickt und zu verschiedenen Arten von Schwarztee verarbeitet.
Bubble Sri Lanka Holidays bietet Ihnen eine Tour-Erfahrung des Tee-Pflückens, bei der Sie die sanften grünen Hügel der Teeplantage erklimmen und gemeinsam mit den Pflückern Tee pflücken können. Dabei können Sie ihr Leben als Tee-Pflücker kennenlernen und ihr Wissen über das Pflücken von Tee teilen.
Besuchen Sie eine Teefabrik und tauchen Sie ein in eine erstaunliche Erfahrung des Teeherstellungsprozesses, von den gepflückten glänzenden Blättern bis hin zu den getrockneten Blättern, aus denen eine perfekte und warme Tasse Tee gebrüht werden kann.
Die beiden jungen zarten Blätter und die Knospe werden komplett von Hand von Tausenden fleißigen Plantagenpflückern geerntet. Diese Blätter werden gesammelt und in die entsprechende Fabrik jeder Plantage oder jedes Guts transportiert.
Der erste Schritt im Teeherstellungsprozess ist das Trocknen. Die gepflückten Blätter, insgesamt etwa 1200 kg, werden in einer riesigen Wanne platziert. Am einen Ende befindet sich ein großer Bläser, der wie ein Ventilator funktioniert und Raumluft über die Blätter bläst, um etwa 18 Stunden lang die Feuchtigkeit innerhalb der Blätter zu verdampfen. Neben dem Trocknen macht dieser Prozess die Blätter weich und geschmeidig und verändert auch die biochemischen Eigenschaften der Blätter, was den Teegeschmack verbessert.
Der zweite Schritt besteht darin, die getrockneten Blätter in eine Mühle oder Walzmaschine zu übertragen, wo sie zerkleinert werden. Dies gilt als der erste Hauptprozess bei der Verarbeitung von Schwarztee. Dabei werden die Blätter in Stücke gebrochen, wodurch die Zellen der Blätter zerquetscht werden und natürliche chemische Verbindungen und Flüssigkeiten freisetzen, die den Gärungsprozess erleichtern. Das Walzen oder Mahlen wird fortgesetzt, um kleinere Stücke zu erhalten. Je kleiner die Blätter sind, desto stärker wird der Geschmack sein.
Anschließend erfolgt die Gärung, bei der die Blätter auf offenen Tabletts in kühlen, luftigen und feuchten Räumen ausgelegt werden, um die Oxidation zu fördern. Dieser Prozess ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Aromas und Geschmacks des Tees, wobei die Dauer der Gärung sorgfältig kontrolliert wird. Dies wird durch Zugabe von Wasserdampf zur Beschleunigung der Gärung oder durch Verwendung eines Gebläses zur Belüftung der Blätter reguliert. Eine unzureichende Gärung oder eine zu lange Dauer des Prozesses kann den Tee schwächen.
Nach diesem Stadium wird der Gärungsprozess gestoppt, sobald ein angemessenes Maß an Gärung erreicht ist, indem die Blätter in Öfen bei Temperaturen von 110 Grad Celsius 20 Minuten lang getrocknet werden. Die Temperatur muss kontrolliert werden, um zu verhindern, dass der Tee einen muffigen Geschmack und Geruch annimmt. Dieser Prozess trocknet die Blätter vollständig aus und stoppt die Gärung, wodurch die Blätter schwarz werden und der Tee daher als Schwarztee bezeichnet wird.
Danach werden die Blätter sortiert, indem die Stiele von den Blättern getrennt werden, die Größe der Blätter bestimmt wird und sie nach den Teesorten kategorisiert werden. Dies umfasst Blattgrade, die zu höheren Preisen im Vergleich zu Staubgraden führen. Die Stiele werden als Dünger wiederverwendet.
Die Teeblätter werden dann in großen Mengen verpackt und für den Transport zur Verteilung und zum Verkauf gelagert.
















